Für diejenigen, die versuchen, Menschen zu verstehen...

...bevor ich meine Latein-Hausaufgaben beginne, will ich mich hier mal zur obigen Frage äußern:

Also: Den Menschen kann man meiner Minung nach nicht ganz/einheitlich verstehen. Das hängt an seiner Individualität = jeder Mensch ist anders. Und wenn man auf einen Menschen trifft, den andere auch noch als seltsam beschreiben (das ist nichts negatives), dann ist dieser noch weniger zu verstehen.

Handeln tun wir alle meist nicht langfristig, sondern aus dem Bauch heraus. Er sagt uns, was in diesem Moment das richtige ist, ohne dabei mögliche Folgen abzuwägen. Deshalb geht es fast nie für alle Beteiligten gut aus. Im Moment der Entscheidung wird einem diese Folge, vielleicht auch schwerwiegende Folge, gar nicht bewusst und später, wenn man dann erkannt hat, was Sache ist, ist man lieber die Situation zu verdrängen, zu lügen und gar nicht zu bemerken (man will es nicht), was man da angerichtet hat. Zu einem klärenden Gespräch kommt es meistens nicht, damit würde man die Situation für sich selbst wieder aufrollen und vllt. zuugeben müssen, dass man Fehler gemacht hat. Selbst, wenn man darauf angesprochen wird, ist es einem unangenehm, man weicht dem anderen aus und stößt diesen evtl. wieder vor den Kopf, unbewusst aber...

Wir setzen also in diesem Momenten tatsächlich alles aufs Spiel: Vertrauen, Freundschaft u.v.m. und alles nur, weil man sich selbst nicht die Ehrlichkeit zugestehen kann. An diesem Punkt wird klar, dass Vertrauen nie etwas ganzes ist: Es ist immer ein ständiges Abwägen "Erzähl ich es oder erzähl ich es nicht". Dass es am Ende wieder gegen einen verwendet wird/werden kann kann niemand ausschließen.

Also eine Sache der Ehrlichkeit, wieder einmal, ich liebe dieses Thema

Pedaa

23.11.07 08:18
 
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