Da sitz ich nun...

...des nachts. Mein Fenster offen, das Licht aus. Nur der Fernseher läuft... es läuft ein Fernsehdebüt im Ersten. Die Fotoleuchte meines Handys liefert mir grade mal so viel Licht, sodass ich meine schwarze Tastatur sehen kann.

Durch mein Fenster spüre ich einen leisen Windhauch in meinem Gesicht. Nach einem heißen Tag kühlt unser Haus langsam runter... Von meinen Eltern ist nichts zu hören. Durch meine Tür blicke ich in die schwarze Leere unseres Flurs. Es sind nur leichte Konturen des Treppengeländers zu erkennen, Ein bisschen Licht fällt aus dem wolkenbehangenen Himmel durch das Fenster im Flur... Diese Ruhe: Nur der Fernseher läuft und mein Hämmern auf der Tastatur ist zu hören...

Wunderbare Tage liegen hinter mir... und vor mir. Mein leben ist super, doch ein Leben im Umbruch ist stressig und manchmal einsam. Gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass mri die Zeit wie Sand durch die Finger verinnt. Ich fühle, ich muss mich beeilen mit allem, doch warum?...

Es zieht Tag um Tag, Woche um Woche und Jahr um Jahr, mein leben ändert sich - das ist das was ich immer wollte - doch... ich bin nicht zufrieden.

Warum das alles? - Ganz einfach: Jeder hat mal seine sentimentalen Momente und darf diese auch haben!

23.6.08 23:13
 
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