So Weihnachten, das wars!

Da ging Weihnachten wieder an uns vorbei. Das wars. Große Bescherungen nehmen ein Ende, wir kehren zur "Normalform" zurück. Das heißt, nachdem wir morgen alle Geschenke, die uns nicht gefallen haben oder nicht unseren Ansprüchen entsprochen haben, umgetauscht haben. Ich für meinen Teil werde mich da morgen raushalten, viel umzutauschen gibt es nämlich nicht.

Nun noch ein paar Tage zwischen den Jahren, dann haben wirs endlich geschafft, 2008 liegt dann hinter uns. Ohne große Worte zu machen (oder doch) will ich nun mein Jahr 2008 nochmal revue passieren lassen:

Was war das doch für ein Jahr: Im Januar schriftliches Abitur, das doch ganz gut über die Bühne ging, anschließendes Chillen im Februar, im März dann mündliches Abitur und anschließend der große Abiball:

Dann gings ab, ein Leben ohne Schule - eigentlich damals unvorstellbar - begann. Für mich war da ein Englischkurs, für den anderen lustvolles Geldverdienen oder einfach erquickendes Nichtstun. Und ehe man sich versah war der Sommer schon da: Dort kam jener mit diesem zusammen, keiner wusste so recht, wohin, hie und da vereinzelt Probleme und ich vergnügte mich derweil in St. Peter-Ording mit ca. 39 Kids an der Backe, die doch - ja - teilweise sehr nett waren. Große Ereignisse, große Erlebnisse und als ich heimkam alles aufholen, was in meiner Abwesenheit passiert war. Viele Tage waren es nicht, die ich daheim verbrachte. Es ging für 10 Tage ins entfernte La Vancelle auf Jugendfreizeit, was mir auch Spaß bereitete, doch, ich weiß auch nicht  - es war einfach zu nah an Deutschland!

Und dann nach kurzer Zeit waren dann plötzlich alle im Uni-Fieber. Während es viele in andere Städte zog, entschied ich mich für Karlsruhe. Eine Woche Vorkurs, in der eigentlich wenig geschah, danach unsere geniale O-Phase mit lauter verrückten Leuten und tollen Tutoren, ohne deren Programm ich Babs, Caro, Felix, Max, Seb, Daniel, Jan usw. nie kennen gelernt hätte (lauter wunderbare Menschen!). Und dann begann die Zeit des anstrengenden Studiums. Übungsblätter, regelmäßige Anwensenheit, irgendwann kroch ich nur noch auf dem Zahnfleisch und sah mich gezwungen kürzer zu treten: Ansprüche runter, Konsum rauf, Partys rauf, Arbeit rauf (na ja!). So viel erlebt wie in dieser Zeit habe ich schon lange nicht mehr. Und schwupps war ich mit meiner Cou... ehm... waren endlich Ferien, alle fuhren nach Hause und ich sitz wieder da, stütz mein Kopf in meine Hände, seufze und merke immer mehr, wie ich meine Studikollegen doch vermisse.

Aber nicht runter ziehen lassen - sondern jetzt mal ranglotzen und Arbeit erledigen, die ich mir vorgenommen habe,... morgen!

26.12.08 22:01
 
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