Freitag - Freier Aufräumtag

Hallo Leute,
ich hasse es, wenn ich unsanft wie heute morgen geweckt werde. Vater stürtzt ins Zimmer, Licht an, alles an, what's up? Das zweite Mal hätte ich schlaftrunken fast die Tür ins Gesicht bekommen, meine Güte... und der Dank war dann, dass er einen CD von mir auf Mamas Stapel geworfen hat in seiner Aufräumwut, und ich durfte sie danach suchen, super, das letzte Wort ist noch nicht gesprochen...

Es sollte ein Aufräumtag werden heute, auch ich begann in der einen Ecke meines Zimmers anzufangen und in der anderen aufzuhören. Es war schon anstrengend, denn...

"Ich führe ein Leben im Dreck"

..., leider. Um 16.00 dachte ich, ich sollte noch ein bisschen raus, ich zog mir meine Jacke an und lief raus an den Rhein udn ich stand genau an dem Punkt auf dem Damm an dem ich vor ein paar Wochen auch stand. Ich dachte nach, versuchte über alles, was mich dieses Jahr so bewegte, nachzudenken. Zum ersten Mal gelang es mir, das alles mal neutral zu sehen. Der Wind strich mir durch die Haare, mir entgegen. Ich drehte mich um, der Wind drückte mich von hinten zurück, ich blieb stehen. Ich lief auf dem Damm entlang, irgendwann breitete ich die Arme aus, es war ein superbefreiendes Gefühl, Es fehlte nur noch, dass ich abhob, der Wind strich mir unter den Armen durch...

Dann lief ich nach Hause und nun sitze ich vor dem Fernseher...
Was nun wirklich heute passiert ist, könnt ihr mir glauben oder nicht...

Übermorgen ist schon Weihnachten
Euer Pedaa

22.12.06 19:00
 
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